Die Perserkriege

Die Perserkriege gehören zu bedeutendsten Kriegen des Altertums, in diesen Kriegen stellte sich ein Bündnis aus griechischen Stadtstaaten einer Invasion durch das mächtige Perserreich entgegen. In den berühmten Schlachten von Marathon und Salamis fügten die Griechen der militärisch überlegenen Großmacht eine empfindliche Niederlage zu. Trotz ihres glorreichen Sieges gelang es ihnen dennoch nicht einen länger währenden Frieden in Griechenland zu sichern...

 

 

Die Perserkriege sind wohl die wichtigsten Auseinandersetzungen der Griechen mit anderen Völkern.  Allgemein bezeichnen sie das Kriegsgeschehen von 500- 479 v.Chr. Hierbei spielen die zwei Größe Züge der persischen Könige eine Rolle

 

  1. Der Zug des Dareios I.
  2. Der Zug des Xerxes I.

Der Zug des Dareios war als ein „Bestrafungsangriff“ im wesentlichen gegen die Athener gerichtet, die den Ionischen Aufstand der Griechen an der Kleinasiatischen Küste unterstützt hatten. Dareios landete daraufhin mit seinem Heer in der Bucht von Marathon. Allerdings wurde er dort von den Athenern erwartet, zur Schlacht gezwungen und vernichtend geschlagen. Ein Hilfsaufgebot aus Sparta, das den Athenern zur Hilfe eilen sollte, traf allerdings erst nach der Schlacht ein, da Festlichkeiten ein früheres Eintreffen verhinderten. In dieser Berühmten Schlacht bei Marathon (490 v.Chr) erwarben sich die Athener großen militärischen Ruhm und angeblich soll der Marathonlauf in dieser Schlacht seinen Ursprung haben, dies ist aber  mehr Mythos als Geschichte.

 

Der Zug des Xerxes hingegen war eine vom Sohn des Dareios geplante Invasion ganz Griechenlands. Sie sollte mit einer Kombination aus Landheer und Flotte die Unterwerfung Griechenlands bewirken. Die, vom griechischen Schreiber Herodot beschriebenen, Millionen an Krieger, werden heute zwar nur mehr auf 50.000 – 200.000 Mann geschätzt, bildeten aber dennoch eines der gewaltigsten Heere dieser Zeit. Xerxes errichtete eine Schiffbrücke über den Hellespont und führte so sein Heer über den Landweg nach Griechenland. Anfänglich waren sich die Griechen darüber uneinig ob und wo man den Persern entgegentreten sollte. Sie erlitten eine „glorreiche“ Niederlage bei der Schlacht an den Thermopylen, in welcher der Spartiaten König Leonidas sein ruhmreiches Ende fand. Daraufhin nahmen sie große Teile Nord- und Mittelgriechenlands ein, plünderten sogar Athen, nach dem die griechische Bevölkerung zuvor von ihren Landsleuten nach Salamis evakuiert worden waren. Der Sieg der Griechen in der Seeschlacht von Salamis (480 v.Chr.) brachte schließlich die Wende im Krieg herbei. Kurz darauf konnten die Griechen auch zu Lande nahe der zerstörten Stadt Plataiai einen Sieg gegen die Perser erringen. Stück für Stück trieben die Griechen die Perser zurück und gingen, unter der Führung der Athener, auch zum Gegenangriff über.

 

3. Mai 2009


Kommentare

avatar xy
+10
 
 
hat uns sehr geholfen^^
avatar aschibaer
+4
 
 
ja hat mir geholfen micha zu belehren
Please login to post comments or replies.