Altertum - Überblick

Das Altertum beginnt in der Mitte des 4. Jahrtausends v.Chr. mit dem Auftauchen der ersten Hochkulturen in Ägypten und Mesopotamien und endet mit dem Untergang des weströmischen Kaiserreichs am Beginn des Mittelalters (6. / 7. Jahrhundert n.Chr.). Allerdings beschäftigt sich das Altertum im wesentlichen nur mit den Geschehnissen im Mittelmeerraum, die fernöstliche und amerikanische Geschichte wird von ihm nicht abgedeckt.

Das frühe Altertum ist vor allem von den verschiedenen Hochkulturen dieser Zeit geprägt. Den Ägyptern, Mesopotamiern, Assyrern, Babyloniern… in dieser Zeit bis zum Jahre 1000 v.Chr. entwickelte sich auch die Metallverarbeitung von Kupfer über Bronze hin zum Eisen.

In der danach anbrechenden Antike rücken die Griechen in das Blickfeld der Historie. Anfänglich auf den griechischen Inseln beheimatet, beginnen sie das Festland zu besiedeln, sich dort festzusetzen und sich rasch rund um das Mittelmeer zu verbreiten und Kolonien zu gründen. Die früheren Hochkulturen existierten teils zu dieser Zeit parallel, größtenteils aber auch unter die Herrschaft des Persischen Reiches, das auch für die Griechen eine immerwährende Bedrohung darstellte und sich in den Perserkriegen auch militärisch mit ihnen maß. Die Griechen konnten sich zwar stets gegen die persische Fremdherrschaft zur Wehr setzten, allerdings gelang es ihnen nicht, die griechischen Poleis (Stadtstaaten) zu einen, um so längerfristig eine gewichtige Rolle zu spielen.
Erst Alexander dem Großen, Sohn des Makedonen-Königs Philip II. , gelang es mit seiner Streitmacht die Griechen teils zu unterwerfen und teils als Verbündete zu gewinnen. Mit seinem Kriegszug gegen die Perser konnte er viele Griechen für sich gewinnen und eroberte große Teile des Persischen Reiches. Nachdem er allerdings 323 v.Chr. im jungen Alter von 33 vermutlich an einer Krankheit starb, zerbrach sein Reich und seine Nachfolger (die 4 Diadochen) bekriegten sich gegenseitig.

In Italien setzte sich noch während dieser Zeit (um 400 v.Chr.) unter den italienischen Stadtstaaten Rom durch. Die Römer einten anfänglich Italien und schufen in der darauffolgenden Jahrhunderte langen Expansionspolitik ein gewaltiges Weltreich. Nach innenpolitischen Problemen und die durch die Völkerwanderung ausgelösten Barbareninvasionen zerbrach das Reich allerdings zusehends. Es kam zur Teilung in ein weströmisches und ein oströmisches Reich, mehrere (militärische) Einigungsversuche verschiedener Kaiser scheiterten und letzten Endes setzte der Germane Odoaker den letzten weströmischen Kaiser, Romulus Augustulus als Kaiser ab. Der Untergang des weströmischen Kaiserreichs läutet den Beginn des Mittelalters ein und beendet somit das Zeitalter des Altertums.

Hier findet Ihre außerdem noch einmal die Kurzinformation aus der Animation oder ihr seht sie euch einfach an.

 überarbeitet 4. Mai 2009


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