Vatikanische Flotte im II. Weltkrieg?

 

Was nach einem blöden Scherz klingt, war ein ernstes Anliegen, das Marschall Pétain an Papst Pius XII im 2. Weltkrieg hatte.

 

Die Idee hinter einer "heiligen Flotte" war die Versorgung des kriegsgeplagten Europa mit Lebensmitteln und Medikamenten. Denn Fahrzeug Kolonnen unter vatikanischer Führung hatten schon mehrmals im 2. Weltkrieg versucht die Leiden der Bevölkerung zu lindern und gerieten dabei auch hin und wieder unter Feuer.

 

Die Idee einer neutralen Flotte war somit nicht völlig abwegig. Beide Kriegsparteien (natürlich ging es hierbei Speziell um die Deutschen) würden sich scheuen eine Flotte unter der Flagge des heiligen Vaters anzugreifen. Das geistige Oberhaupt von Millionen Europäern lies sich nicht ohne innenpolitische Konsequenzen, Bestürzung, Unmut und Aufruhr angreifen.

 

Aus dem an sich klugen Plan wurde jedoch nichts, einerseits da der Vatikan bereits mehrmals (z.B. auch bei der Versorgung des durch eine Blockade bedrängten Griechenlands) mit heftigen Problemen zu kämpfen hatte - so kam es zu Beschlagnahmung und sogar einer Bombardierung - andererseits scheiterte die Idee an der Lage des Vatikan.

 

Denn wie dem Aufmerksamen Leser schon aufgefallen sein drüfte, besaß (und besitzt) der Vatikan keinen Hafen. Zwar hatte er grundsätzilch das Recht Staatsschiffe zu führen, doch musste dafür ein "Heimathafen" angegeben werden, dies war aus offensichtlichen Gründen jedoch nicht möglich.

So wurde aus es der doch ganz gerissenen Idee leider nichts, heut besitzt der Vatikan übrigens eine Abteilung die das Schifffahrtsregister führt und als "Heimathafen" deinen könnte.

 

Den vollen Artikel, auf den ich per Zufall gestoßen bin, findet ihr auf:

 

Zenit.org

 

Frohe Weihnachten an alle meine treuen Leser und noch ein besinnliches Fest!

 

24. Dezember 2009


Kommentare

Please login to post comments or replies.