Die erste Schlacht der Menschheitsgeschichte

 

Die erste verbürgte und schriftlich aufgezeichnete Schlacht war die Schlacht bei Megiddo.  Die Schlacht fand nach modernen Datierungen am 25 April 1457 v.Chr, zwischen den Ägyptern unter Thutmosis III. und einem Bündnis verschiedener Fürsten statt.

 

Nach dem Ende der Ära Hatschepsuts schlossen sich einige lokale Fürsten im Bereich des heutigen Syrien und Palästina zusammen um Ägypten erneut, wie zur Zeit der Hyksos, zu erobern.

Dem stellte sich der Pharao, Thutmosis III. 1457 in den Weg und ergriff bald die offensive.

 

Durch einen überraschenden und äußerst Riskanten Marsch durch das Karmelgebirge gelang es ihm die feindliche Allianz nahe Megiddo, mit seinem 20.000 Mann starken Heer zu schlagen. Die Truppen der Fürsten flohen in die Festung und wurden bald darauf von den Ägyptern eingeschlossen. Nach einer viermonatigen Belagerung gaben sich schlussendlich die Feinde des Pharaos geschlagen und kapitulierten.

 

Somit ist die Schlacht bei Megiddo nicht nur die erste, schriftlich aufgezeichnete Schlacht der Geschichte, sondern beeindruckt bereits durch ihre Komplexität.

 

Sie ist gekennzeichnet durch eine taktische Finnesse Thutmosis, eine bereits sehr beachtliche Truppenzahl und einer anschließende Belagerung. Nicht minder groß ist die Leistung, dass in einer derart frühen Zeit, ein so großes Heer überhaupt zu Stande kommen konnte. Denn bei einem Heer von 20.000 Mann, verbrauchen alleine die Soldaten, der Tross nicht mitgerechnet, 20 Tonnen Getreide pro Tag. 

 

Diese Versorgung zu bewerkstelligen und während der vier monatigen Belagerung von Megiddo aufrecht zu erhalten, ist eine großartige Leistung der frühen Kriegskunst.

 

23. August 2009


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