Mount & Blade

 

Mount & Blade Cover

Mount & Blade ist eine packende Mischung aus Strategie, Action und Rollenspiel. Einerseits kümmert man sich um die Probleme der Bauern und Bürger, andererseits kämpft man als Streiter für seinen Lehnsherren in der Schlacht und oder man begibt sich gerade auf Kriegszug und belagert mit seinen Recken eine feindliche Burg.

 

Man beginnt das Spiel als Abenteurer, der in der Welt von Calradia sein Glück versucht. Ausgerüstet, nur mit den Dingen die man am Leib trägt und einer kleinen Menge Münzen, macht man sich daran im nächsten Dorf ein paar Bauern anzuheuern. Nach dem Besiegen einiger Banditen, Abschließen mehrer erfolgreicher Geschäfte, oder dem Lösen von Aufgaben wächst die eigene Armee und gewinnt an Erfahrung. Mit dem Zunehmen des Heeres treten allerdings neue Probleme auf, man muss sich um die Versorgung kümmern, seinen Soldaten ein gutes Beispiel geben und zusehen, dass die Interessen der verschiedenen Gefährten überein stimmen.

 

Hat man das Banditen verkloppen satt, sucht man sich einen Lehnsherren, dieser gibt einem zu anfangs meist ein kleines Dorf, doch wenn man sich in Feldzügen bewährt und Burgen oder gar Städte in seinem Namen erobert, lässt er sich auch dann und wann dazu herab, einem mit der Verwaltung größerer Lehen zu betrauen. Wenn man sich in Turnieren und am Schlachtfeld einen guten Ruf erworben hat, kann man auf die Ernennung des Marschalls hoffen, und übernimmt somit das Oberkommando über alle Fürsten, kann damit Kriegszüge ausrufen und anderen Lehnsmännern Anweisungen erteilen. Doch mit dem Steigen der Verantwortung häufen sich auch die Probleme. Die Truppenstärke nimmt zu, doch erweist es sich oft als schwierig die Moral zu erhalten, wird man mit der Verwaltung von Burgen betraut, muss man auch für die Garnison zahlen, die kleinen Dörfer decken mit ihren Abgaben die Kosten meist nicht. So muss man zu drastischen Maßnahmen greifen, Karawanen überfallen, Lösegeld für feindliche Fürsten fordern, Dörfer plündern. So dreht sich die Spirale durch die man immer weiter nach Macht und Einfluss strebt.

 

 

Wertungskasten zu M&BMount & Blade ist für jeden Mittelalterfan wahrlich zu empfehlen. Zwar ist das Land Calradia und seine Völker fiktiv, doch wird diese raue Zeit sehr gut vermittelt. Das Spiel lässt dem Spieler völlig freie Hand, man kann sein Brot ehrlich verdienen oder als plündernder Schurke. Die Möglichkeiten sind gewaltig, man kann Aufgaben lösen, Handel treiben, Banditen jagen, Sklaven verkaufen, feindliche Burgen erobern, Rebellionen anzetteln, sich zum Marschhall erheben oder auch die ganze Welt unterjochen.

 

Hierbei fühlt man sich wahrlich wohl in seiner Rolle, man muss auf der Übersichtskarte wichtige Strategische Entscheidungen treffen, die Versorgung und Bezahlung seiner Truppen sicher stellen und für den Schutz seiner Ländereien sorgen. Aber auch auf dem Schlachtfeld gibt es viel zu tun, man muss seinen Truppen Befehle erteilen, verschiedene Taktiken anwenden, selbst ordentlich austeilen und dabei möglichst nicht zu Boden gehen. Je nach Schwierigkeitsgrad und eigener Erfahrung kann man damit den Ausgang der Schlacht gewaltig beeinflussen.

 

Sollten die zahlreichen Möglichkeiten, die das Spiel bietet, tatsächlich erschöpft sein, warten noch viele verschiedene Mods darauf, gespielt zu werden. Darunter teils skurrile Mods, wie den Star Wars Mod oder den Fallout Mod, aber auch Mods, die das Spiel einfach erweitern und mit Schießpulverwaffen ergänzen, spielen sich wunderbar. Der einzige Wermutstropfen ist allerdings, dass es bislang keinen Multiplayer Modus gibt, es soll allerdings einer folgen.

 

Neben der Total War Serie ist für mich Mount & Blade eines der besten Spiele überhaupt, ich habe es selbst viele Stunden begeistert gespielt und kann es somit nur jedem ohne Zweifel weiterempfehlen.

 

Offizielle Homepage: www.taleworlds.com

Als Ritter im Nahkampf in M&B  Als Berittener Bogenschütze zu Pferd unterwegs  Erstürmung einer Festung Auf der Strategierkarte das Heer beim Ritt durch die eigenen Ländereien.  Der Charakter in der Übersicht  Alle Informationen über die eigenen Truppen

10. Juni 2009


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