R.I.P. die Templer - Brot, Spiele und 1.000 Euro

 

Heute vor exakt 702 Jahren, am 13. Oktober 1307 wurden die Ritter des Templerordens vom französischen König gefangen genommen. War man damals auf die Reichtümer des Ordens aus, um Macht und Reichtum zu stärken, betreiben heute die Herrschenden eine umgekehrte Politik.

 

Stets bedeutete Geld Macht heute führt Geld eher zur Ohnmacht, Schulden sind in, "Geiz ist geil" ist out. Gerade wenn der, den 16-18 Jährigen Kärntnern versprochene, 1.000ender der Regierung wieder zum Thema wird, fragt man sich doch wohin das führen soll. Zu Zeiten Caesars verlangte das Volk nur "Brot und Spiele", heute darf es schon ein 1.000ender mehr sein.

 

Mit einem seltsamen Wahlversprechen trat das BZÖ bei den letzten Wahlen in Kärnten an 1.000 Euro für jeden Jungwähler gab es zu gewinnen. Niemand nahm dieses Versprechen ernst, doch scheinbar ist Schulden machen zur Zeit so populär dass man damit sogar den sinkenden Stern des verstorbenen Jörg Haider auszugleichen hofft.

 

Nicht dass ich etwas gegen 1.000 Euro mehr am Konto einzuwenden hätte, aber bei einem Spitzenzinnssatz von 0,125% auf meinem (bald ex-)Sparbuch rechnet sich die ganze Sache für den Steuerzahler irgendwie nicht. Denn wenn man bedenkt welche Zinsen das Land für die neuen Schulden dadurch wieder zahlen muss (die im Endeffekt natürlich der Steuerzahler bezahlt) fragt man sich doch ob es ein "Geschenk" oder ein "erzwungener Kredit über 1.000 Euro" ist.

 

Für mich gilt gerade in Zeiten der Krise: "Weniger ist mehr", nämlich weniger Brot, weniger Spiele, dafür weniger Schulden, und weniger von dieser Regierung! Viva la Revolution!

 

13. Oktober 2009


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