Faszination Krise

- Von der Bewältigung zur Überwältigung und wieder zurück

Politik (Satire)

Meine Zulassungsschularbeit für die Matura, die ich heute zurück bekommen habe, handelt von der Bewältigung der Krise und ist eine politisch-historische Satire zur aktuellen Kirsenstimmung und der politischen Situation speziell in Kärnten. Vielleicht bringt sie ja den ein oder anderen zum Lachen, wenn auch leider einiges an politischem Vorwissen vonnöten ist, vorenthalten möchte ich sie euch dennoch nicht...

 

„Die Krise ist der erste Schritt zur Bewältigung.“, ein schönes Zitat, das in heutiger Zeit seine Bedeutung zu verlieren droht.

Gegenwärtig wird die Welt von Krisen aller Art erschüttert, humanitäre Krise, Politkrise und Finanzkrise sind nur wenige der zahlreichen Geiseln unserer Zeit. Doch Gott sei Dank gibt es Politiker, die sich der Sorgen der Bürger annehmen und gekonnt als Katastrophenmanager einschreiten.

 

Als erste Reaktion wird die moderne Priesterkaste der Gegenwart, unsere hochgeschätzten Volksvertreter und Volksvertreterinnen, mit einer netten Gehaltserhöhung gestärkt. Denn in der Not brauchen die Menschen vor allem eines: Vielversprechende- aber wenig haltende – Scharlatane, die mit Gaukelei und Zauberei – „bin weg, bin wieder da“ und „volle Kasse, leere Kasse“ – das Volk von seinen alltäglichen Sorgen ablenkt. War es früher die Aufgabe der Priester, mit leeren Versprechen auf eine heile Scheinwelt zu verweisen und mit monumentalen Sakralbauten den Menschen ein unsicheren Hafen zu bieten, so übernimmt dies heute gerne die politische Obstschale aus Orangen, roten, grünen, und blauen Früchtchen. Doch bedienen sich diese an historischen Vorbildern...

2. März 2010 - Andreas Müller




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Moderne Dekadenz und der Untergang des Röm. Reiches

Politik im Hist.

Einen ganz interessanten, wenn auch etwas merkwürdigen Vergleich zwischen den gesellschaftlichen Problemen der Moderne und dem Niedergang des Römischen Reiches, habe ich heute auf Welt.de gefunden.

Dabei dreht sich ein Interview mit dem Historiker Alexander Demandt rund um den Niedergang des Römischen Reiches und seine Lehren für die Moderne. Denn der "FDP-Chef Guido Westerwelle sieht im Versprechen "anstrengungslosen Wohlstands" die Gefahr "spätrömischer" Zustände."


Wenn auch ein Vergleich über fast zwei Jahrtausende hinweg schwierig ist, sind die Betrachtungen doch ganz Interessant...

24. Februar 2010 - Andreas Müller






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Hehlerei - die Regierung als Gesetzesbrecher?

Politik

Vor ein paar Tagen las ich einen Artikel auf Thomas Eppingers Wordpressblog "Standpunkte", unter dem Titel "Der Hehlerstaat" hat er sich mit der Frage beschäftigt, wie weit der Deutsche Staat mit dem Ankauf der Steuer-CD seine eigenen Gesetze bricht und wie weit dies gehen darf.


Denn dass in diesem Fall ein Gesetzesbruch durch die Regierung geschah, scheint leider offensichtlich. Eppinger nennt dabei gleich mehrere Gesetzte:


Die Regierung macht sich seiner Meinung nach der Anstiftung schuldig, indem sie durch eine verlockende Situation - der Staat kauft gegen gutes Geld private Daten - solche Straftaten fördert. Weiters macht er sich der Strafvereitelung schuldig, indem er den Täter zusätzlich zum kräftigen "Taschengeld" auch noch eine neue Identität zum Schutz vor der heimatlichen Justiz bietet. Der schwerwiegendste Punkt, der wohl kaum abgestritten werden kann ist der Vorwurf der Hehlerei, denn hierbei handelt es sich zweifellos um den Kauf von Diebesgut...

16. Februar 2010 - Andreas Müller






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Haiti - eine Geschichte voll Elend und Leid

Politik

Haiti, ein kleiner Südseestaat im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, der in seiner wechselseitigen und von Not und Elend gezeichneten Geschichte schon viel hinnehmen musste, wurde am 12. Januar 2010, begleitet von tausenden Fotografen und Kamerateams Opfer einer weiteren humanitären Katastrophe.

 

Seine Geschichte ist gekennzeichnet von Instabilität, Krieg und Leid. Erst die Eroberung von den Ureinwohnern durch die Spanier, verbunden mit der Ausrottung der örtlichen Bevölkerung und Ersatz der Arbeitskraft durch schwarzafrikanische Sklaven dann die Kontrolle durch französische Kolonialherrschaft. Gefolgt von einer glücklosen Freiheit, die dem Staat bereits sehr früh zu Teil wurde, geprägt durch innere Machtkämpfe, politische Konflikte, stetige Machtwechsel und Bürgerkriege.

18. Januar 2010 - Andreas Müller

 

 



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Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt hat beides nicht verdient

 - Terrorismus und der Angriff auf unsere Freiheit

Politik

Gerade wo zur Zeit die Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen zum x-ten mal erhöht werden, Nacktscanner bald Realität sind und der "Gläserne Mensch" schon fast Wirklichkeit ist fiel mir dieses Zitat von Benjamin Franklin (im Titel verkürzt zitiert) wieder ein:


"Diejenigen, die für ein wenig vorrübergehende Sicherheit grundlegende Freiheiten aufgeben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."


(Im englischen Original: "Those who would give up essential Liberty to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.").


Denn in letzter Zeit wird mir - auch durch diesen bedeutenden Satz - immer wieder deutlich, wie sehr doch jeder Terroranschlag, ob erfolgreich oder nicht, ein Sieg für dessen Verursacher ist. Jeder Anschlag, jede explodierte Bombe, jede Sicherheitslücke beschränkt die Menschen - sei es in Amerika, Europa oder irgendwo anders auf der Welt - immer mehr in wohl einem der wichtigsten Rechte überhaupt - der Freiheit...

4. Januar 2010 - Andreas Müller






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Das Schweizer Minaretten Verbot

- Intoleranz, Angst oder Religionskrieg?

akt. Politik im historischen Licht

Die deutliche Ansage der Schweizer zum Thema Islam und Minaretten ruft derzeit weltweit unterschiedlichste Reaktionen hervor. Bei einer Volksabstimmung die nach einer Initiative der rechtspopulistischen Parteien SVP und EDU ins Leben gerufen wurde stimmten 57% der Schweizer für ein Bauverbot von Minaretten.


Doch woher kommt dieses Ergebnis? Wo sind die Ursachen zu suchen? Handelt es sich um ein Zeichen von Intoleranz oder Angst? Steht uns eine neue Form des "Religionskriegs" bevor? Gab es in der Geschichte vergleichbare Fälle und was können wir daraus lernen?

1. Dezember 2009 - Andreas Müller

 




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Klimaforscher - die Untergangspropheten der Moderne?

im historischen Licht

Einen sehr tollen Artikel hat heute Thomas Eppinger auf seinem Blog "Standpunkte" geschrieben. Er kritisiert die "Lehre des vom Menschen verursachten Klimawandels" als neue Religion, den Handel mit CO2 Emissionen als Ablasshandel des 21. Jahrhunderts und stellt sich kritischer dem mittlerweile modernen Trend entgegen. Hier ein paar Auszüge:


"Was heißt, die Menschen würden heute an nichts mehr glauben? Zugegeben, die Kirchen sind nicht mehr ganz so voll wie in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts, zumindest nicht die christlichen, dafür treten sich die Leute in den Praxen der Homöopathen und Wünschelrutengänger auf die Zehen. Globoli machen wenn schon nicht gesund wenigstens glücklich, und wenn es ganz schlimm kommt, nimmt man Notfalltropfen aus dem Bach-Blüten Regal.

24. November 2009 - Andreas Müller

 





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