Finnland und Nazi Deutschland "Heimliche Waffenbrüder?"

 

Auf der Website des Magazins "Welt online" habe ich heute eine brisante neue Theorie entdeckt, die zahlreiche (vor allem finnische) Gemüter erhitzt. Dabei werden mehrere Studien und Untersuchungen vorgestellt, die auf eine engere Kooperation zwischen Finnland und Hitler-Deutschland hinweist.

Bekanntlich nutzte Finnland während dem Kampf der Deutschen gegen die Sowjetunion die Gunst der Stunde, um ihre erst junge Unabhängigkeit zu sichern. Mehr oder weniger an der Seite Deutschlands, nahmen sie den Kampf gegen den mächtigen Nachbarn auf, um zumindest die Gebietsverluste aus dem "Winterkrieg" 1939/40 wieder auszugleichen.

 

Diesen neuen Untersuchungen zufolge, war der Krieg der Finnen keineswegs so "rein" und "unabhängig" wie er heute im Bewusstsein der Bevölkerung verankert ist.

So soll die finnische Staatspolizei die Deportationen der Nationalsozialisten unterstützt haben und selbst mit antisemitischen Köpfen besetzt gewesen sein. Rund 100 Lager betrieben die Deutschen zwischen 1941 und 1944 auf finnischem Boden. Die 30.000 Gefangenen mussten dabei Schwerstarbeit verrichten und unterstützten die deutschen Truppen damit wesentlich. Ein Drittel der Häftlinge starb dem zufolge auch an Hunger Kälte und Seuchen.


Wie viel von der Untersuchung zu halten ist und wie neu die Erkenntnisse wirklich sind, lässt sich schwer sagen, ganz unschuldig waren die Finnen aber sicherlich nicht. Doch die Deutschen waren die einzigen möglichen Verbündeten gegen den übermächtigen Nachbarn und wie heißt es so schön? "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein."


Der gesamte Artikel und einige Bilder auf Welt.de

 

6. November 2009


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