Hobbyarchäologe findet Goldschatz in England

 

Einen sensationellen Fund machte vor kurzem ein englischer Hobby Archäologe. Der 55 Jahre alte Terry Herbert fand mit Hilfe seines Metalldetektors auf dem Feld eines befreundeten Bauern, einen gewaltigen Schatz.

 

1.500 Fundstücke, gesamt 5kg Gold und 2,5 kg Silber umfassen die zu tage gebrachten Kunstwerke. Dabei handelt es sich sowohl um religiöse Symbole wie Kreuze und Ringe, aber auch um Statussymbole des Adels, wie goldene Waffen und Helme.

 

Es wird vermutet dass es sich bei dem gefundenen Schatz um das Versteck eines (Grab)räubers gehandelt haben dürfte, da ein solch dichte Ansammlung wertvoller Objekte sonst kaum zu erklären ist.

Gerügt wird der Finder allerdings dafür, dass er seinen Schatz zum größten Teil auf eigene Faust ausgegraben, und nicht sofort die zuständige Landesarchäologie verständigt hat.

Denn auch das Umfeld eines Fundes ist für die Forschung stets wichtig, da sich damit die geschichtlichen Hintergründe besser klären lassen.

 

Derart geteilt ist auch die Standard-Community was den Finder des Schatzes betrifft. Manche bezeichnen ihn als Helden und gönnen ihm den Fund, andere wiederum sehen ihn beinahe als Verbrecher und Kulturschänder.

 

Für mich gilt:

 

Besser ein Schatz ohne Umfeld als gar kein Schatz, und immerhin sind die Fundstücke nicht (oder nicht vollständig^^) auf dem Schwarzmarkt verschwunden.

 

Links:

 

Standard.at - einige Bilder + kurz Video

 

25. September 2009


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