Makedonische Kriegergräber nahe Pellas gefunden

 

Wie Focus.de vor kurzem berichtet hat, entdeckte Archäologen neue historische Fundstücke nahe dem Geburtsort Alexander des Großen. Bei den Grabungen bei Pellas wurden 50 Gräber freigelegt die aus der Zeit des 6. vorchristlichen Jahrhunderts stammen.  Von den Ausgrabungen erwarten sich Forscher neue Rückschlüsse über das makedonische Königreich, dass speziell durch Alexander den Großen und die Unterwerfung der Perser bekannt wurde.

 

Bei einigen der gefundenen  Kriegern entdeckten die Archäologen bronzene Helme und Waffen aus Eisen. Die Toten wurden zum Teil (Mund, Augen & Brust) mit Goldfolie bedeckt gefunden und zeigen mit reichen Verzierungen die Macht und das Ansehen der Bestatteten. 

 

Neben Waffen und Rüstungen wurden aber auch zahlreiche Töpferwaren und  Statuetten gefunden. Die Entdeckung wurde im Rahmen eines auf acht Jahre angelegten Projektes gemacht, bei dem bereits über 900 Gräber gefunden wurden.

 

Für manche Forscher stellen diese Funde einen Beweis der Macht Makedoniens dar, für mich persönlich reichen die Züge Philipps und Alexanders und die Schöpfung eines makedonischen Großreiches als Beweise aus, da braucht es keine Helme.

 

Allerdings verwundert mich doch etwas, dass die gefundenen Helme aus Bronze bestanden und die Waffen aus Eisen. Möglich das der niedere Schmelzpunkt von Bronze (im Vergleich mit Eisen) ausschlaggebend war, denn es war doch komplexer einen Helm zu formen als eine Speerspitze oder ein Schwert.

 

Durchaus denkbar aber ist auch, dass sich "veraltete" Rüstung länger hielten, da sie durch die hohen Kosten einfach länger in Gebrauch war (über Generationen hinweg).

 

 

Quelle: Focus.de

 

19. September 2009

 


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