"Vandalen" zerstören UNESCO-Weltkulturerbe

 

Avdat NationalparkVon einem erschütternden Akt der Verwüstung, der aber trotz des etwas unglücklich gewählten Titel, nichts mit den ostgermanischen Stamm zu tun hat, hat vor kurzem der Standard berichtet.

 

Eine Antike Stätte im Avdat Nationalpark in Israel, wurde von unbekannten Tätern verwüstet. Die Jahrhunderte alten Säulen und Bögen wurden umgestoßen und mit Graphiti besprüht. Der finanzielle Schaden beträgt 1,5 Millionen Euro, vom Verlust des kulturellen Wertes ganz abgesehen.

 

Etwas unglücklich berichtet der Standard davon, dass die Nabatäerstätte von "Vandalen zerstört" worden sei. Die Vorfahren so mancher Europäer sind jedoch unschuldig und wurden nur wieder Opfer des alten Klischees. Denn solch extreme "Vandalen" waren der vor Jahrhunderten aus Germanien ausgewanderte Stamm gar nicht, zahlreiche andere Stämme standen ihnen in nichts nach und übertrafen sie teilweise bei weitem.

 

Wer nun seine Zerstörungswut an den alten Gemäuern freien lauf gelassen hat wird noch ermittelt. Die Polizei geht jedoch von einem Racheakt aus, den einigen Beduinen verübt haben könnten. Grund für die Zerstörung durch die, in den nahe gelegenen Dörfern wohnenden Menschen, könnte die Zerstörung ihrer Wohnstätten durch Israel sein.

 

Die israelische Polizei hat bereits zwei Verdächtige verhaftet, die Vandalen können also wieder aufatmen.

 

7. Oktober 2009


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