Verkehrte Welt - die Erde einmal anders

 

Einen sehr interessanten Artikel habe ich heute auf Spiegel.de gelesen. Darin wir die sehr amüsante Theorie einer "Hohlwelt" aus dem 18., 19. Jahrhundert vorgestellt. Eine Gruppe von Wissenschaftlern glaubte damals dass wir nicht auf der Außenseite, sondern auf der Innenseite einer Kugel leben. Mit einer kleinen Sonne im Mittelpunkt die eine helle und eine dunkle Seite hat, Mond und Sterne hielten sie für Reflexionen und den Himmel über unseren Köpfern für das Meer auf der anderen Seite.

 

Ein wirklich lesenswerter Artikel über Riesenlineale, fragwürdige Experimente und eine absolut verkehrte Welt.

 

 

"...Teed stellt sich dieser Entwicklung entgegen und ist auf der Suche nach einem anderen System. Der Zufall kommt ihm dabei zu Hilfe. Bei einem seiner merkwürdigen Experimente streckt ihn 1869 ein Stromschlag zu Boden. Während der Bewusstlosigkeit hat er eine himmlische Erscheinung, die ihm ein Weltbild vermittelt, das sich diametral von dem der Astronomie unterscheidet.

 

Demnach leben wir nicht auf der Oberfläche einer Vollkugel, sondern auf der Innenfläche einer Hohlkugel. Die Rundung der Erde ist nicht konvex, sondern konkav. Doch warum haben Astronomen von Galileo Galilei bis Wilhelm Herschel dies nicht längst bemerkt? Ganz einfach, weil sie und andere Naturwissenschaftler von einer geradlinigen Ausbreitung des Lichtes und einer konstanten Lichtgeschwindigkeit ausgehen. Breiten sich Lichtstrahlen jedoch bogenförmig aus, sind sie also gekrümmt, entsteht für den Beobachter lediglich die Illusion einer vollkugelförmigen Erde und eines unendlichen Alls. Die wahre Erde hingegen, verkündet die himmlische Erscheinung, bestehe aus zahlreichen Zellen und Sphären.

 

Der Boden unter unseren Füßen ist nur 100 Meilen (161 Kilometer) dick und besteht aus 17 Metall- und Steinschichten. Wie eine Eierschale umschließt er das innere Universum. Der Durchmesser der Hohlkugel beträgt lediglich 8000 Meilen (12875 Kilometer). Es gibt drei Sphären: Die erste ist die Atmosphäre auf der Erdoberfläche, gefolgt von einer Schicht Wasserstoff und schließlich Bor im Zentrum.

 

Natürlich gibt es in diesem himmelszentrischen Weltbild auch für die Sonne einen Platz. "Die Sonne ist eine unsichtbare, elektromagnetische Energiequelle, die sich im Zentrum der Hohlkugel um sich selbst dreht. Dabei ist die sichtbare Sonne nur eine Reflexion wie der Mond", erläutert Teed in seinem Buch "Zellulare Kosmogonie oder die Erde als Hohlkugel", das 1898 erscheint. In nur 4500 Kilometer Höhe steht sie fest über der konkaven Erdoberfläche und ist entsprechend klein..."

 

Volltext auf Spiegel.de

 

17. November 2009


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